Damaris Wyss - Yoga
LogoHomeCraniosacrale Therapie

Was ist Yoga

 
Yoga kommt aus Indien und ist zuverlässig seit 3500 Jahren belegt, wird jedoch wohl noch viel länger praktiziert. Das Wort «Yoga» geht auf die indogermanische Wurzel «Yui» zurück. «Yui» bedeutet anschirren, anjochen, ins Joch spannen.

Für heutige Indologen liegt es näher, den Begriff Yoga mit «Gespann» zu übersetzen. Das Bild des Wagens (Körper) mit dem angeschirrten Gespann der Rösser (die fünf Sinne), die gezügelt werden müssen, ist sehr passend, damit der Wagen schön fährt, nicht zu Schaden kommt und den Weg findet.

Yoga ist ein systematisches Übungssystem, welches alle Aspekte der Persönlichkeit entfaltet. Es gibt verschiedene Yoga-Richtungen. Es sind sich ergänzende Yoga Wege.

Zum Beispiel:
  • Hatha Yoga (Yoga der Körperschulung)
  • Jñana Yoga (Yoga des Wissens, der Erkenntnis)
  • Raja Yoga (Yoga der Geistesbeherrschung)
  • Bhakti Yoga (Der Weg der liebenden Hingabe an das Göttliche)
  • Karma Yoga (Yoga der Tat mit selbstlosem Dienen, des
    aktiven Tuns)
  • Kundalini Yoga (Yoga der Energie)

Hatha Yoga ist der im Westen bekannteste Yoga – der körperbezogene Yoga. Bestehend aus Körperübungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama), Tiefenentspannung (Yoga Nidra). Dazu gehören auch positives Denken (Meditation) und gesunde Ernährung.

Unser Körper wird von positiven und negativen Strömungen belebt. Die positive Strömung wird dem Männlichen, der Sonne, dem Aktiven zugeordnet und die negative Strömung dem Weiblichen, dem Mond, dem Passiven. Yoga hilft diese im Körper zu harmonisieren und in eine Einheit zu bringen. Sind die beiden Strömungen in vollendetem Gleichgewicht, erfreuen wir uns vollkommener Gesundheit.

Die Anforderungen des komplexen, heutigen Lebens an den Menschen sind hoch. Es wird immer wichtiger, Übungen sowohl für die Gesundheit, als auch zur geistigen Ausgeglichenheit und dem persönlichen Wachstum, in den Alltag einzubauen. Es geht um die Pflege von Körper, Seele und Geist.

Yoga ist für mich ein Weg im herausforderndem, hektischen Alltag mit aller Unruhe, dem Stress, der Informationsflut und den eigenen Ohnmachtsgefühlen einen antizyklischen Ruhepol zu haben, der mich nährt, stärkt und auf verschiedenen Ebenen gesund hält.

« zurück